Tokio, seit 2024 live, wohnt in Otemachi – dem Finanzviertel, dessen Rechenzentren so dicht liegen, dass der lokale Witz lautet, der Felsgrund sei als Glasfaser-Trasse mehr wert denn als Bauland. Wir peeren auf der JPIX, mit NTT, Arelion und IIJ an der Wand – das japanische Äquivalent dazu, mit Referenzen anzukommen.
Der Standort trägt 0.54 Tbit/s Edge-Kapazität und läuft auf 6 ms nach Osaka, 13 nach Seoul und 24 nach Hongkong. Für alles, was sich in Japan lokal anfühlen muss – ein Spiel, eine Website, ein Proxy für einen japanischen Dienst, der ausländische IPs blockiert – ist Tokio die Antwort, und 56 ms nach Mumbai erinnern daran, dass auch die Routen über den Indischen Ozean hier durchlaufen.